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Getreideprojekt im dritten Jahrgang: Vom Korn zum eigenen Brot 🌾

Wie wird aus einem Getreidekorn eigentlich ein fertiges Brot? Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler unseres dritten Jahrgangs bei einem besonderen Getreideprojekt auf den Grund. Gemeinsam mit dem Käsehof Landolfshausen erlebten die Kinder hautnah, wie Getreide früher geerntet und verarbeitet wurde.

Dabei stand vor allem das praktische Lernen im Mittelpunkt. Die Kinder durften selbst mit Dreschflegeln arbeiten und erfuhren, wie mühsam es früher war, die Getreidekörner aus den Ähren zu lösen. Anschließend lernten sie das sogenannte Worfeln kennen. Mit dieser traditionellen Methode wurden die Körner von Stroh, Spelzen und anderen Pflanzenteilen getrennt.

Besonders spannend wurde es an der Handmühle. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren, wie aus harten Getreidekörnern nach und nach feines Mehl entsteht. Dabei merkten sie schnell, wie viel Kraft, Geduld und Ausdauer für die Verarbeitung von Getreide notwendig waren.

Den Abschluss bildete ein besonderes Erlebnis: Aus dem selbst gemahlenen Mehl durften die Kinder ihr eigenes Brot backen. So wurde der gesamte Weg vom Getreidekorn bis zum fertigen Lebensmittel unmittelbar erfahrbar.

Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll Lernen durch eigenes Handeln ist. Die Kinder konnten nicht nur ihr Wissen über Getreide und dessen Verarbeitung erweitern, sondern entwickelten auch ein besseres Verständnis dafür, wie viel Arbeit hinter einem alltäglichen Lebensmittel wie Brot steckt.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Käsehof Landolfshausen für die anschauliche Gestaltung und die vielen praktischen Erfahrungen, die unseren dritten Jahrgang bereichert haben.

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Veröffentlichung

Mi, 21. Oktober 2026

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